dirigent_d_scharmacher

Der gebürtige Berliner studierte Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und anschließend  Fagott und Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. In dieser Zeit war er Fagottist und Kontrafagottist der Landesjugendorchester in Brandenburg und Berlin, der Jungen Sinfonie Berlin, sowie der Jungen Deutschen Philharmonie. Das ermöglichte ihm eine intensive Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Marc Piollet, Sebastian Weigle, Gary Bertini und Lothar Zagrosek.

Nach seinem Studium stand Musikmanagement im Vordergrund. Seine Erfahrungen als Orchestermusiker in Orchestern wie dem Kammerorchester Wernigerode und der Norddeutschen Philharmonie Rostock konnte er dabei hervorragend in die Organisation von Konzerttourneen wie für das Junge Philharmonische Orchester Niedersachen einbringen.

Im Jahr 2011 gründete er die Freie Philharmonie Bonn (heute Deutsche Philharmonie Bonn) für ein Gedenkkonzert für die Opfer der Umwelt- und Naturkatastrophe in Fukushima / Japan. Unter seiner Leitung erklang damals in der Bonner Beethovenhalle die Sinfonie Nr. 3 („Eroica“) von Ludwig van Beethoven. So entstand ein neuer Schwerpunkt in Scharmachers Leben. Seitdem ist er regelmäßig als Dirigent dieses Orchesters und bei Gastdirigaten wie der Wiener Mozart Oper zu erleben.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit ist das Wirken in China. Mehrfach im Jahr gastiert er in den Konzerthäusern von Shenzhen, Guangzhou, Peking und Shanghai.

Seit März 2016 ist er Chefdirigent des Bonner Hofgartenorchesters.