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Als Fünfjährige wurde die in Baku/Aserbaidschan geborene Elnara Ismailova in die Schule für musikbegabte Kinder aufgenommen. Bereits mit acht Jahren hatte sie ihren ersten öffentlichen Auftritt und gewann später Preise bei mehreren Wettbewerben für junge Musiker in der ehemaligen UdSSR. Elnara Ismailova schloss ihr Studium mit Auszeichnung am staatlichen Konservatorium in Baku als Konzertpianistin, Kammermusikerin und Pädagogin ab. Sie führte ein aktives Konzertleben und arbeitete als Dozentin am Konservatorium in Baku. 1993 siedelte Elnara Ismailova nach Westeuropa über. Nach erfolgreichen Teilnahmen an diversen Meisterkursen, unter anderem an der Internationalen Sommermusikakademie Mozarteum in Salzburg, absolvierte sie das Konzertexamen als Solopianistin an der Folkwang Universität in Essen bei Prof. Boris Bloch und das Konzertexamen im Fach Liedbegleitung bei Prof. Jürgen Glauß an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab. 1998 wurde sie als Mitglied in die GEDOK (Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen) gewählt und erhielt im folgenden Jahr ein Richard-Wagner-Stipendium.

Die gefragte Solopianistin und Liedbegleiterin ist neben ihrer künstlerischen Tätigkeit seit dem Jahr 2000 Dozentin für Klavier an der Folkwang Universität Essen und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Sie arbeitete an den Meisterklassen bei Schleswig-Holstein Musik Festival, an der Universität für darstellende Kunst Wien, an der „Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst Palazzo Ricci“ in Montepulciano und wurde für Soloeinspielungen zum Westdeutschen Rundfunk eingeladen.

Elnara Ismailova konzertiert als Solopianistin und Liedbegleiterin unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Roten Rathaus Berlin, Kölner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Kammermusikhaus Bonn, Philharmonie Duisburg. Außerdem ist sie regelmäßiger Gast mit konzipierten Programmen bei den „Kölner Musiknächten“ und der Konzertreihe „Konzerte in den Häusern der Stadt“.

In der Presse werden ihre Solokonzerte als ein „herausragendes künstlerisches Ereignis“ genannt, ihr Klavierspiel als „meisterliche Virtuosität, fantasiereiche Musikalität“ charakterisiert (Bonner Rundschau) und ihre „kongeniale Liedbegleitung“ (Kölner Stadt Anzeiger) besonders hervorgehoben. Nach einem Chopin-Recital der Pianistin schrieb Cees Noteboom in seinem Buch „Diese Pianistin hat mir Chopin wieder offenbart“.